Fallstudien · Werbebudget

1.347 beworbene Artikel, null Verkäufe.

Was die Kreuzung von Google-Ads-Daten mit JTL-Wawi-Daten bei einem Händler aufgedeckt hat - Deckungsbeitrag statt ROAS.

Kurz gefasst

Bei einem JTL-Händler haben wir Google-Ads-Produktberichte mit den Wawi-Daten (Einkaufspreise, Verkaufsmengen, Kanäle) und dem Produkt-Feed gekreuzt - artikelscharf, über rund vier Monate. Ergebnis: 1.347 von 1.618 beworbenen Artikeln hatten keine einzige Conversion, Werbung lief auf nicht lieferbare Artikel, und fast die Hälfte des Budgets ließ sich keinem Artikel zuordnen. Daraus wurde ein 30-60-90-Tage-Plan, der gemeinsam mit dem Händler umgesetzt wird.

Ausgangslage

Die Berichte sahen normal aus

Google-Ads-Kampagnen liefen, die Standardberichte zeigten Klicks und Conversions. Aber niemand konnte artikelscharf sagen, welcher Artikel mit welchem Deckungsbeitrag beworben wird - die Werbedaten kennen weder Einkaufspreise noch Lagerbestände noch die Frage, über welchen Kanal ein Artikel eigentlich verkauft wird. Genau diese Daten stehen in der JTL-Wawi.

Der Fund

Vier Dinge, die vorher niemand sah

1.347 von 1.618 beworbenen Artikeln: keine einzige Conversion

Rund 1.600 € des Budgets flossen in Artikel, die im Analysezeitraum nichts verkauft haben - darunter 24 Artikel mit über 30 Klicks und null Abschlüssen.

Werbung für Artikel, die gar nicht lieferbar waren

Rund 480 € liefen auf etwa 300 Artikel, die zum Klickzeitpunkt nicht lieferbar waren - der Produkt-Feed hinkte dem Wawi-Bestand hinterher.

Fast die Hälfte des Budgets: Blackbox

Nur rund 2.700 € von 4.850 € Werbekosten ließen sich einem konkreten Artikel zuordnen - der Rest verschwand in Performance-Max-Kampagnen ohne Artikelbezug.

Fehler, die vorher niemand sah

Jeder zehnte aktive Artikel fehlte komplett im Produkt-Feed. Und einzelne Artikel standen mit einem Einkaufspreis über dem Verkaufspreis in der Wawi - jede Werbung darauf wäre doppelter Verlust.

Alle Zahlen stammen aus der tatsächlichen Analyse (Frühjahr/Sommer 2026, rund vier Monate Ads-Daten) und sind gerundet. Kundenname und absolute Umsätze bleiben vertraulich.

Ergebnis

Vom Fund zum Plan - und zur Funktion

Aus dem Fund wurde ein 30-60-90-Tage-Plan, den wir gemeinsam mit dem Händler abarbeiten: Verbrenner-Kampagnen stoppen, Budget zu Artikeln mit bewiesenem Deckungsbeitrag umschichten, Feed-Lücken schließen. Und damit das dauerhaft einfacher wird, haben wir im Dashboard eine Funktion ergänzt, die aus einzelnen Artikeln direkt Kampagnen-Vorlagen erzeugt - die Umsetzung läuft halbautomatisch statt komplett von Hand.

Der wichtigste Punkt: Kein neues System, kein Umbau. Alle Daten für diesen Fund lagen bereits vor - in der Wawi, im Ads-Konto, im Feed. Sie waren nur nie verknüpft.

Weitere Fallstudie

Ein anderer Fall aus der Praxis: Wie ein Händler 6.000 Artikel pflegt, ohne dass jemand noch Daten von Hand zusammensucht.

Zur Fallstudie: JTL-Artikelpflege automatisiert →
Häufige Fragen

Ads und Wawi-Daten kreuzen - was Händler wissen wollen

Der ROAS kennt weder Einkaufspreise noch Lagerbestand. Ein Artikel kann einen guten ROAS haben und trotzdem Verlust machen, wenn die Marge dünn ist - oder Budget verbrennen, weil er gar nicht lieferbar ist. Erst die Kreuzung mit den Wawi-Daten zeigt den Deckungsbeitrag nach Werbekosten je Artikel.

Den Google-Ads-Produktbericht (Kosten, Klicks, Conversions je Artikel), aus JTL-Wawi Einkaufspreise, Verkaufsmengen und Verkaufskanäle je Artikel, und den Produkt-Feed. Alles liegt in der Regel bereits vor - es war nur nie verknüpft.

Beworbene Artikel ohne eine einzige Conversion, Werbung auf nicht lieferbare Artikel durch veraltete Feeds, Budget in Performance-Max-Kampagnen ohne Artikelzuordnung, Artikel, die im Feed komplett fehlen - und Datenfehler wie ein Einkaufspreis über dem Verkaufspreis.

Bedenken?

Drei Dinge, die Händler vor der Anfrage wissen wollen

„Was kostet mich das am Ende?"

Vor dem Start gibt es ein schriftliches Angebot mit klarem Umfang und Preis. Keine offene Stundenuhr, keine Überraschungen - das Erstgespräch selbst ist kostenlos.

„Machen wir uns damit abhängig?"

Nein. Alles läuft über offizielle JTL-Schnittstellen, bleibt in Ihrem System und wird dokumentiert übergeben. Sie können jederzeit ohne uns weiterarbeiten.

„Was passiert mit unseren Daten?"

Ihre Daten bleiben in Ihrer Wawi. Welche Zugriffe wofür nötig sind, legen wir vorab gemeinsam fest - nachvollziehbar und auf das Nötige beschränkt.

Nächster Schritt

Was würde so ein Check bei Ihnen finden?

Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir an einem Beispiel, wonach wir suchen - ohne Zugriff auf Ihre Daten. Ob es das bei Ihnen auch gibt, klärt danach ein fester Analyse-Sprint zum Festpreis.

Erstgespräch vereinbaren →

Noch nicht so weit? Schreiben Sie uns kurz - wir melden uns.