Auswertung

Ein JTL-Dashboard ohne Power BI - Kennzahlen sofort statt Beratungsprojekt

Viele JTL-Händler wollen ihre Zahlen auf einen Blick - und landen bei Power BI, das erst ein Datenmodell, Formeln und meist ein Beratungsprojekt braucht, bevor die erste Kennzahl steht. Es geht auch direkter.

Kurz gesagt

Ja - ein JTL-Wawi-Dashboard braucht kein Power BI. Power BI verlangt ein Datenmodell, DAX-Formeln, eine Lizenz und meist ein Beratungsprojekt, bevor die erste Zahl steht. Ein fertiges Dashboard läuft direkt auf Ihren JTL-Wawi-Daten und zeigt Umsatz, Bestand und Rohertrag sofort - auf Wunsch per KI abfragbar.

Die Frage taucht im JTL-Forum immer wieder auf: „Ich hätte gern eine Gesamtübersicht über Umsatz, Wareneinsatz, Rohgewinn, Marge und Bestand - direkt aus der Wawi." Die häufigste Antwort lautet dann: SQL selbst schreiben oder Power BI aufsetzen. Beides ist ein eigenes Projekt. Dabei ist der Wunsch eigentlich einfach - die Zahlen auf einen Blick, ohne vorher ein Werkzeug zu bauen.

Warum das Standard-Dashboard der JTL-Wawi oft nicht reicht

Die Wawi bringt ein eigenes Dashboard mit, aber im Alltag stößt es schnell an Grenzen:

Genau an dieser Stelle greifen viele zu Power BI. Und handeln sich damit ein zweites Werkzeug ein, das erst gelernt und aufgebaut werden will.

Was ein Power-BI-Projekt wirklich verlangt

Power BI ist mächtig - aber es ist ein Baukasten, kein fertiges Dashboard. Bevor die erste belastbare Kennzahl steht, fällt an:

  1. Datenzugang und -modell. Jemand muss die richtigen Tabellen der Wawi-Datenbank verbinden und ein sauberes Modell bauen (welche Tabelle hängt an welcher, welche Kennzahl kommt aus welchem Feld).
  2. Formeln (DAX). Umsatz netto, Rohertrag, Retourenquote - jede Kennzahl ist eine Formel, die korrekt definiert werden muss. Ein Fehler hier, und die Zahlen sehen plausibel aus, sind aber falsch.
  3. Lizenz und Betrieb. Für geteilte, automatisch aktualisierte Berichte braucht es die kostenpflichtigen Editionen und einen Ort, an dem der Bericht regelmäßig neu lädt.
  4. Meist ein Dienstleister. In der Praxis wird daraus ein Beratungsprojekt - und jede neue Auswertung später ist wieder ein kleines Projekt.

Für Unternehmen mit eigener BI-Abteilung ist das der richtige Weg. Für den Händler, der einfach seine Zahlen sehen will, ist es ein großer Umweg.

Der Unterschied: ein fertiges Dashboard auf Ihren Wawi-Daten

Die Alternative ist ein Dashboard, das die Modellierung schon mitbringt und direkt auf Ihren JTL-Wawi-Daten läuft. Kein Datenmodell bauen, keine Formeln definieren - die Kennzahlen sind fertig gerechnet und stehen sofort. Genau so ist unser JTL-Dashboard aufgebaut: Es hängt an der Wawi und zeigt Umsatz, Bestand und Rohertrag als Arbeitsnachweis, ohne dass Sie vorher etwas einrichten.

JTL-Dashboard mit Nettoumsatz, Rohertrag, Marge und 12-Monats-Umsatzverlauf auf einen Blick (Demo-Daten)
Beispielansicht mit Demo-Daten (Mandant Pfotenparadies): Umsatz, Rohertrag, Ø-Marge, Nachbestell-Hinweise und Umsatzentwicklung - ohne Power-BI-Setup.

Der praktische Unterschied im Alltag:

Welche Kennzahlen Händler wirklich sehen wollen

Aus den immer gleichen Forenfragen lässt sich die Liste gut ableiten:

Das sind keine exotischen Sonderauswertungen, sondern der Standard, den fast jeder Händler braucht - und genau deshalb sollte er nicht jedes Mal neu gebaut werden müssen.

Und wenn die KI direkt die Zahlen beantworten soll?

Ein Dashboard zeigt die Kennzahlen, die vorbereitet sind. Manchmal will man aber einfach fragen: „Welche zehn Kunden haben letzten Monat am meisten gekauft?" Genau dafür lässt sich der Datenzugriff so einrichten, dass ein KI-Assistent die Wawi-Daten direkt beantwortet - in normaler Sprache, ohne SQL. Wie sich dieser Zugriff von der klassischen Schnittstelle unterscheidet, steht im Artikel MCP oder REST-API für die JTL-Wawi.

Kurz gesagt

Power BI ist ein Werkzeug zum Selberbauen. Wer nur seine JTL-Zahlen sehen will, braucht das nicht: Ein fertiges Dashboard läuft direkt auf den Wawi-Daten, zeigt Umsatz, Bestand und Rohertrag sofort, behält den Verlauf und lässt sich teilen. Der Aufwand entfällt genau dort, wo er beim Selbstbau am größten ist.

Häufige Fragen

Nein. Power BI ist ein Weg, aber kein Muss. Es verlangt ein eigenes Datenmodell, Formeln und eine Lizenz. Ein fertiges Dashboard bringt die Auswertungen bereits mit und läuft direkt auf Ihren JTL-Wawi-Daten - ohne diesen Aufbau.

Ja. Es wird an Ihre JTL-Wawi angebunden und zeigt Ihre tatsächlichen Zahlen. Für eine unverbindliche Vorschau lässt sich die Ansicht auch mit anonymisierten Demo-Daten zeigen, bevor die eigene Anbindung steht.

Das reicht für einen schnellen Blick, ist aber an den Arbeitsplatz gebunden, führt keinen Verlauf mit und wird bei größeren Sortimenten oft träge. Für geteilte, historisierte Auswertungen ist ein eigenes Dashboard die praktischere Lösung.

Ja, das lässt sich zusätzlich einrichten: Ein KI-Assistent greift dann read-only auf die Wawi-Daten zu und beantwortet Fragen in natürlicher Sprache. Details dazu im Artikel zu MCP und REST-API.

Nächster Schritt

Lieber direkt an den eigenen Zahlen sehen?

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Stand: Juli 2026