Wer eine eigene Homepage erstellen möchte, fühlt sich oft mit vielerlei Fragen konfrontiert. Schließlich sind nicht nur der Name und das Design verantwortlich für den Erfolg der Seite. Man muss sich bereits von Beginn an Gedanken machen, wo und wie man seinen Internetauftritt platziert.
Wie wird eine Domain erstellt?
Wenn die Webseite im Internet für die Allgemeinheit frei zugänglich sein soll, muss sie auf einem Rechner mit entsprechender Software – dem sogenannten Server – auf der Festplatte gespeichert und zum Herunterladen bereitgestellt werden. Deshalb muss der Server rund um die Uhr laufen und ständig mit dem Internet verbunden sein. Jede einzelne abgespeicherte Webseite ist über ihre URL eindeutig ansprechbar. Kern der URL ist die Domain, die nur ein einziges Mal vergeben wird. So gibt es keine Verwechslungen zwischen verschiedenen Anbietern. Wer überprüfen möchte, ob ein Domainname bereits vergeben oder noch frei ist, kann den entsprechenden Service im Internet nutzen. In meinem Fall habe ich geschaut, ob “server-software.de” noch verfügbar ist, und hatte Glück. Anschließend habe ich bei checkdomain.de eine Domain registriert, die diesen Namen trägt. Doch was passiert, wenn ich eine Webseite im Netz reserviere?
Was ist dabei entscheidend?
Eine Firma, die Server betreibt und Speicherplatz auf diesen Rechnern an Webseiten-Inhaber vermietet, sichert den nun von mir präferierten Platz. Je nach Leistungs- und Service-Umfang des Providers kostet die Vergabe des Speichers mehr oder weniger. Entscheidend ist auch die Domainauswahl. Viele behaupten, dass eine Domain möglichst kurz und einfallsreich sein soll, damit man sie sich leicht merken kann. Für private Websites trifft das jedoch nur teilweise zu. Das Internet ist nämlich dermaßen groß, dass bestimmte Interessenten nur durch Suchmaschinen das Passende im gigantischen Angebot finden können. Diese orientieren sich an Verweisen – wie zum Beispiel gängigen Suchwortkombinationen. Wenn also ein oder gar mehrere Suchbegriffe auch in der Domain vorkommen, kann das den entscheidenden Einfluss auf die Platzierung bei den Suchmaschinenergebnissen haben. Das bedeutet also, dass für mich eventuell so etwas wie “server-infos-tipps.de” besser wäre.
Sollte man auf den Provider verzichten?
Bevor man sich nun überstürzt eine Seite im Internet anlegt, sollte man überlegen, welchen Provider man dafür nutzen möchte, denn die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind enorm. Außerdem sollte man sich vor schwarzen Schafen in Acht nehmen, da diese oft zwar die Gebühren sofort kassieren, die Seiten aber nicht online stellen. Wer lieber alles selbst machen möchte, kann zum Beispiel eine Nebenseite zur einer bereits existierenden Webpage erstellen. Dann ist das Ganze gratis, aber man muss für die bestehende Seite Werbung auf der eigenen Homepage schalten.
Bild: © Comstock/ Thinkstock
Kein Kommentar zu “Eine eigene Domain anlegen – Anleitung für Anfänger”